Gibt es Gott? Braucht es überhaupt noch Gott?
Diesen Aspekten möchte ich hier genauer auf den Grund gehen, da sie in der heutigen Zeit eine entscheidende Rolle spielen, in der viele begreifen, so wie die Welt bisher war, kann es nicht weitergehen. Immer mehr „Unrat“ ist in unserer Nahrung, Pflege und täglichen Gebrauchsgütern, viel zu stark wird nach wie vor das Feindbild, egal, auf welcher Ebene geprägt und damit die Kriege auf der Welt genährt und die Entzweiung unter der Menschen.
Doch ist dies das, was wir uns alle wünschen – für uns selbst, unsere Kinder, Natur, Erde, Universum?
Daher möchte ich mich dem Punkt „Gibt es Gott/Spirit/Schöpfer/Universum…“ widmen.
Ich meine, diese Frage ist ganz klar, mit Ja zu beantworten – ja, es gibt eine Kraft, die größer ist als wir alle sind und wohl mit unserem begrenzten Verstand nicht zu fassen ist. Nimm dir beispielsweise das Leben selbst – was gibt dem Baby im Mutterleib den Impuls, mit dem Herzschlag zu beginnen, wohingegen nicht jedes Baby mit diesem gesegnet wird? Und was gibt es auf der anderen Seite dem Herzen den Impuls – egal, wo sich dieses Herz befindet, mit dem Herzschlag aufzuhören? Womit bringst du die 21 gr in Verbindung, die ein Körper nach dem Tod leichter ist? (Wenn die Seele sich vom Körper löste)
Für mich sind dies eindeutige Beweise, die unstrittig sind, dass da deutlich mehr ist und eine Energie um uns wirkt, die wir verlernt haben, wahrzunehmen. Denke einfach daran, dass beispielsweise Hunde nur blau und Gelb Töne sehen können wir ( Menschen ) hingegen in rot-grün, blautönen. Ebenso können wir Menschen lediglich Töne zwischen 20 Hz und 20.000 Hz hören, Hunde hingegen 40 Hz bis 60.000 Hz. Dies zeigt sehr vereinfacht, wie viel wir gar nicht wahrnehmen können oder teilweise einfach noch nicht trainiert haben und meinen von unserem eingeschränkten Blick auf die Welt, der zudem noch durch unsere persönlichen Weltsicht verfälscht ist, auf die Wahrheit schließen zu können und die Ganzheit auch nur annähernd wahrnehmen zu können. Jedoch zeigt es lediglich, dass dies nur ein gewisses Spektrum ist, dass wir mit unseren 5 Sinnen (Tasten, Riechen, Sehen, Hören, Schmecken) erfassen können und keinerlei Ahnung haben, was uns alles noch umgibt und ob dies vielleicht noch nicht mal 1 % von allem ist, was wir erfassen können. Viele meinen, wir sind der einzige bewohnte Planet im Universum mit intelligentem Leben. Doch was, wenn sich all die anderen Über uns schlapp lachen, da sie uns als so primitiv wahrnehmen, wie wir uns die Steinzeitmenschen vorstellen, selbst wenn wir auch hier nicht 100%ig wissen, ob sie es wirklich waren oder lediglich einen anderen Maßstab zu uns im Jetzt hatten.
Du siehst vielleicht die Wahrscheinlichkeit, dass etwas viel Größeres, als wir selbst existiert, selbst wenn wir es mit unseren beschränkten Mitteln heute nicht wahrnehmen können, deutlich höher ist als andersherum.
Dies führt mich zur nächsten Frage“ Braucht es überhaupt noch Gott?“ wenn der Mensch selbst in allen Bereichen immer mehr Schöpfer spielen will und Gott versucht zu überlisten?
Hier ist meine Antwort vermutlich ebenso unerwartet, da es für mich nicht mehr diesen richtenden Gott braucht, der verteufelt und sich über alles stellen und seinen Willen aufdrücken möchte, den die Kirche und verschiedene Religionen auf der Welt kreiert haben. Für mich ist Gott etwas viel größeres als das, mit enormer Liebesenergie, freiem Willen, sowie ohne Himmel und Hölle, jedoch mit dem Kreislauf des Lebens, sprich Reinkarnation Und Seelenplan, den wir zwar folgen sollten, jedoch uns auch dagegen entscheiden können, da nicht jede Erkenntnis und erkennen der eigenen Illusionen einfach ist oder angenehm.
Nicht umsonst können wir innerlich an Zeitpunkte unserer Vergangenheit zurückreisen oder Potenziale in unserer Zukunft, die sich so real anfühlen, wie jeder andere Moment. Und so bin ich ebenso schon mit meinen Klienten in zahlreiche vergangene Leben zurück gereist, da sich ihre Seele in diesen Weg der Erkenntnis gewählt hat, da so das Ego und dessen Verteidigung leichter durch die Distanz zu den vergangenen Leben im jetzt-Bewusstsein überwunden wird. All dies kann sich so real wie der Moment, in dem du diesen Text liest, anfühlen. Ebenso konnte ich mich mit Verstorbenen verbinden und ihre Wahrnehmung des Lebens spüren, die ich definitiv niemals gekannt habe und kaum mein Gegenüber aus dessen Feld dieser Verstorbenen war und ich meist erst in dem Moment das erste Mal sah.
Daher frage ich dich – was nützt es dir, Gott in Frage zu stellen und auszugrenzen statt mit dieser höheren Energie, egal wie du sie nennen magst, die grenzenlos ist über Dimensionen, die wir nicht einmal erfassen können hinweg zu arbeiten und damit dein Leben bewusster zu gestalten da du dich dem“ scheinbar unmöglichen“ öffnest statt gegen dies zu kämpfen. Schon allein dieser Punkt würde mir hier zu denken geben, denn es gilt „Worauf du deinen Fokus legst, verstärkt sich“. Ob ich diese Energie nicht lieber für mich und meinen Weg nutze und integriere oder im Kampf gegen diese Energie mein Leben mit Kampf und Schwere verstärke.
Deine Gedanken haben Kraft, die wir nach wie vor noch unterschätzen und damit unsere eigene Schöpferkraft und somit die Opferhaltung egal in Bezug auf was aufrechterhalten.
Es wird Zeit, dass jeder Einzelne sich seiner Kraft bewusst wird und von Kampf und Krieg im Inneren zu Frieden und Liebe im Außen kommt, indem jeder seine eigenen inneren Kämpfe und Kriege heilt und seinem ganzen Sein selbst innerlich Frieden und Liebe schenkt. Je mehr in ihre Schöpferkraft und Liebe kommen, desto weniger Opfer und Unheil muss es auf der Erde geben.
Da ich weiß, dass sich dies extrem viel schöner und leichter anhört, als der Weg jedes Einzelnen ist auf diesem Prozess der Heilung, gibt es eben Menschen wie mich, die diesen Prozess begleiten können und zeigen, wie Du selbst die Schritte gehen kannst, ohne von anderen Menschen abhängig zu sein, denn Wachstum und innere Heilung ist ein Inside Job, wenn er nachhaltig sein soll, und sei es, in dem anerkannt wird, dass man allein in einem bestimmten Thema nicht vorankommt, selbst wenn das „Thema“ meist eher einer Zwiebel als einem 0-1 Zustand gleicht. Jedoch bin ich auch überzeugt, je mehr du auf deinem Weg voranschreitest, desto leichter fällt es Dir die Tücken deines Egos zu erkennen, welches an seinem gewohnten Weltbild auf Krampf festhalten mag.
Wofür entscheidest du dich? Und was bedeutet Gott für dich?
